Wirkstoffspiegel berechnen? Was mathematische Restmengen wirklich aussagen
Halbwertszeitmodelle können einen zeitlichen Verlauf mathematisch annähern. Sie messen aber keinen individuellen Blutspiegel.
Halbwertszeitmodelle können einen zeitlichen Verlauf mathematisch annähern. Sie messen aber keinen individuellen Blutspiegel.
Restmenge ist nicht Plasmakonzentration
Eine aus Dosis, Zeitpunkt und angenommener Halbwertszeit berechnete Restmenge ist ein mathematisches Modell. Sie ist kein Laborwert und keine Messung der tatsächlichen Konzentration eines Wirkstoffs im Blut einer bestimmten Person.
Wie ein Halbwertszeitmodell funktioniert
Bei einem vereinfachten exponentiellen Modell nimmt die rechnerische Restmenge über die Zeit ab. Die zugrunde gelegte Halbwertszeit ist ein populationsbezogener pharmakokinetischer Parameter; individuelle Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung werden durch eine einfache Kurve nicht vollständig abgebildet.
Überlappende dokumentierte Dosen
Werden mehrere Injektionen dokumentiert, können rechnerische Restanteile früherer Einträge im Modell noch vorhanden sein. LEVYRA addiert solche modellierten Anteile für die Visualisierung. Auch diese Summe bleibt eine mathematische Näherung.
Wofür die Anzeige nicht gedacht ist
Aus einer modellierten Restmenge sollte keine eigenständige Entscheidung über Dosis, Injektionsabstand oder Therapieänderung abgeleitet werden. LEVYRA verwendet diese Darstellung ausschließlich, um dokumentierte Zeitpunkte visuell einzuordnen.
LEVYRA dient der Dokumentation und Visualisierung. Die Inhalte dieser Wissensseite sind allgemeine Informationen und keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose, Therapie- oder Dosierungsempfehlung.
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